September 30, 2022




Science-Fiction als Genre an sich ist ziemlich abstrakt: Zwar geht es immer um futuristischen Technologien, aber die Möglichkeiten sind unendlich – von Weltraumschlachten über Alien-Invasionen und Zeitreisen bis hin zu dystopischen Überwachungsstaaten.

Entsprechend abwechslungsreich wird es auch in unserer Liste der besten Sci-Fi-Filme und -Serien auf Netflix. Unser selbsternannter Sci-Fi-Experte Dennis hat sich durch den kompletten Netflix-Katalog gewühlt, damit er seine ganz persönlichen Bestenliste mit euch teilen kann.

Die besten Dokus bei Netflix: Unsere 15 Empfehlungen



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Die besten Dokus bei Netflix: Unsere 15 Empfehlungen

Wenn ihr aus unerfindlichen Gründen doch lieber etwas bodenständigeres sehen wollt: Schaut mal in unsere Liste der besten Dokus auf Netflix.

Annihilation / Auslöschung



Annihilation - Auslöschung - Trailer zum Sci-Fi-Horror mit Natalie Portman von Ex Machina-Regisseur







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Annihilation – Auslöschung – Trailer zum Sci-Fi-Horror mit Natalie Portman von Ex Machina-Regisseur

Genre: Horror | Länge: 115 Minuten | Erschienen: 2018 | Regie: Alex Garland | Darsteller: Natalie Portman, Oscar Isaac, Jennifer Jason Leigh, Gina Rodriguez

Irgendwo in Florida schlägt ein Meteor ein und es bildet sich eine merkwürdige Zone, die sich immer weiter ausbreitet. Nachdem ihr Mann schwer verletzt von einer Expedition in das Area X genannte Gebiet zurückkehrt, bricht Biologin Lena (Natalie Portman) mit einem eigenen Team auf, um herauszufinden, was mit ihm passiert ist.

Ich weiß, das klingt jetzt erstmal nicht bombastisch spannend. Und ich muss zugeben, dass die Handlung zwar interessant ist, aber nur langsam in die Gänge kommt. ABER: Sobald es in die Zone geht, macht Annihilation so viel richtig. Viele Bilder sind hier einfach nur atemberaubend, die Atmosphäre ist unheimlich dicht und es gibt viele gruselige und fesselnde Momente.

Dazu kommt ein wirklich einzigartiger Soundtrack. Was dieses Lied in mir auslöst kann, kann ich gar nicht in Worte fassen. Es klingt einfach nicht von dieser Welt – und passt damit perfekt zum Rest des Films.

Edge of Tomorrow



Edge of Tomorrow - Tom Cruise als Zeitreisender im ersten Trailer







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Edge of Tomorrow – Tom Cruise als Zeitreisender im ersten Trailer

Genre: Action | Länge: 113 Minuten | Erschienen: 2014 | Regie: Doug Liman | Darsteller: Tom Cruise, Emily Blunt, Brendan Gleeson, Bill Paxton

Let’s go – Zeit für richtig geile Action und Alien-Invasion-Film Nummer Eins. Es gibt nichts besseres als Filme, in denen übermächtige Außerirdische die Menschheit an den Rand der Auslöschung treiben, nur damit wir am Ende doch noch triumphieren.

Als ich vor Jahren das erste Mal einen Trailer zu Edge of Tomorrow sah, habe ich nicht viel erwartet. Das sah mir aus wie so ein typischer Alien-Actionfilm mit viel zu vielen Spezialeffekten. Doch zum Glück bietet der Film so viel mehr.

Ohne zu viel verraten zu wollen: Aliens greifen die Erde an und machen innerhalb von fünf Tagen halb Europa platt. Die Menschheit ist hoffnungslos unterlegen, bis eine Soldatin namens Rita Vrataski – die mysteriöse Full Metal Bitch – auftaucht, quasi im Alleingang ganze Schlachten gewinnt und zum Symbol der Hoffnung wird. Sichtlich beflügelt will die Menschheit zum Gegenschlag ausholen und tappt dabei in eine fiese Falle der Invasoren.

Edge of Tomorrow ist nicht nur 1A-Popcornkino mit viel zu vielen Spezialeffekten, sondern hat auch eines der genialsten Filmkonzepte aller Zeiten. Stellt euch einfach eine Mischung aus Der Soldat James Ryan und Täglich grüßt das Murmeltier gepaart mit unheimlichen Aliens vor. Tom Cruise muss man natürlich nicht mögen, aber seine Chemie mit Emily Blunt ist einfach ausgezeichnet.

Spannung, Action, tolle Regie und ein ganz kleines bisschen Comedy – wenn ihr den Film noch nicht kennt, schaut mal rein. Ihr werdet überrascht sein!

Oats Studios

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Genre: Gemischt | Länge: 5 bis 20 Minuten pro Folge | Erschienen: 2017 | Regie: Neill Bloomkamp | Darsteller: Sigourney Weaver, Dakota Fanning, Carly Pope

Unter dem Namen Oats Studios bekommt ihr auf Netflix zehn experimentelle Kurzfilme des Regisseurs Neill Bloomkamp (District 9). Diese erzählen keine vollends ausgeklügelte Geschichte, sondern sind vielmehr als Testkandidaten gedachten. Kommt eine Geschichte besonders gut beim Publikum an, könnte daraus irgendwann eine Serie oder ein Film werden.

Ok, die Folgen mit dem US-Präsidenten und dem Informercial-Koch sind ziemlicher Mist. Aber es gibt auch Highlights, insbesondere die erste Episode Rakka konnte mich überzeugen. Mal wieder haben Aliens die Erde angegriffen und die letzten Überbleibsel der Menschheit kämpfen mit Guerillataktiken ums Überleben.

Was Bloomkamp hier in rund 20 Minuten mit kleinem Budget schafft, ist schon überragend: Eine spannende Prämisse, hervorragendes World Building und mehr als überzeugendes CGI. Dazu kommt eine – wie immer überragende – Sigourney Weaver als Gesicht des Widerstands. Hier werden in kurzer Zeit einige Hollywood-Blockbuster der letzten Jahre in den Schatten gestellt.

Hinweis: Ihr könnt alle Folgen auch kostenlos auf YouTube sehen, die hier angesprochene Folge Rakka hab ich euch direkt mal eingebettet.

Zurück in die Zukunft 1-3

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Genre: Abenteuer/Comedy | Länge: 116 Minuten | Erschienen: 1985 | Regie: Robert Zemeckis | Darsteller: Michael J. Fox, Christopher Lloyd, Lea Thompson, Crispin Glover, Thomas F. Wilson

Nach dem eher unbekannten Geheimtipp OATS Studios zurück zu etwas, das wirklich jeder kennt: Zurück in die Zukunft! Für mich die wichtigste Filmreihe in dieser ganzen Liste. Insbesondere die ersten beiden Teile habe ich seit den frühen Neunzigern immer wieder liebend gerne geguckt und kann mich bis heute nicht daran sattsehen. Ich bin mir sicher, vielen von euch geht’s da genauso.

Worum es hier geht, will ich also gar nicht groß erklären – die Geschichte um Doc Brown und seinen DeLorean kennt und liebt ihr doch hoffentlich sowieso. Stattdessen gibt’s ein exklusives Foto von mir als Marty McFly. Ein netter Leser meinte mal zu mir, dass ich immer so gucken würde, als hätte mir gerade jemand in die Eier gekniffen. Für mein Gesicht kann ich zwar nix, aber ich verstehe, was er meint:

Ich habe mein Bestes gegeben.






Ich habe mein Bestes gegeben.

Persönlicher Tipp: Ich empfehle allen von euch, mal das Something’s-Changed-Jingle als Benachrichtigungston auf dem Handy auszuprobieren. Dieser Sound begleitet mich seit Jahren und ich hab’s nie bereut. Was ich hingegen nicht unbedingt empfehlen würde: Careless Whisper von George Michael als Klingelton zu wählen. Während meines Mathestudiums hab ich mal einen Anruf in einem völlig überfüllten Hörsaal bekommen und bis heute frage ich mich, ob 300 Leute mit oder über mich gelacht haben.

Krieg der Welten

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Genre: Thriller | Länge: 112 Minuten | Erschienen: 2005 | Regie: Steven Spielberg | Darsteller: Tom Cruise, Dakota Fanning, Tim Robbins, Justin Chatwin

In diesem Artikel gibt es einfach noch zu wenige Filme über Invasionen von Außerirdischen! Aber das ist nicht der einzige Grund, warum sich Krieg der Welten einen Platz in meiner illustren Liste sichern kann. Schon der Anfang ist extrem spannend und die Szene, in der das erste riesige Tripod-Alien aus dem Boden bricht, ist immer noch eine der besten Sequenzen in allen Spielberg-Filmen.

Die ersten beiden Drittel zeigen den für mich realistischsten Alien-Invasion-Film. Nicht nur verhält sich Tom Cruise‘ Charakter erfrischend unheroisch, wir bekommen auch nur das zu sehen, was der Protagonist und seine zwei (äußerst anstrengenden) Kinder wirklich erleben. 100 Meter weiter tobt gerade eine fette Schlacht der US Army gegen die Dreibeiner? Dürfen wir leider nicht sehen, der Fokus liegt auf den Charakteren – sehr konsequent durchgezogen!

Zum Ende hin wird’s leider etwas schwächer, vielleicht weil die Produzenten dem typischen Tom-Cruise-Fan doch noch ein paar übertriebene Actioneinlagen bieten wollten. Die bis zu diesem Punkt sorgsam aufgebaute und extrem bedrohliche Stimmung kippt spätestens dann, als Cruise zwei Handgranaten zündet und damit effektiver ist als jeder Boeing AH-64 Apache Kampfhubschrauber.

Black Mirror

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Genre: Gemischt | Länge: Ca. 40 bis 90 Minuten je Folge | Erschienen: seit 2011

Die britische Sci-Fi-Serie Black Mirror ist genau wie ich: Düster, oftmals zynisch, trostlos, aber auch unheimlich spannend und voller merkwürdiger Ideen. Jede Folge erzählt eine eigene Geschichte, das Genre wechselt dabei fließend – von Drama über Romanzen bis hin zu waschechtem Horror ist alles dabei.

Falls ihr euch nicht durch alle fünf Staffeln durchschauen wollt, habe ich hier meine Top 5 der besten Black-Mirror-Folgen für euch:

  • USS Calister (Staffel 4, Episode 1): Ein frustrierter VR-Programmierer erstellt Avatare seiner Arbeitskollegen und -Kolleginnen in einer virtuellen Welt und macht in dieser Star-Trek-Parodie sehr unschöne Sachen mit ihnen.
  • San Junipero (Staffel 3, Episode 4): Nicht verstörend oder gruselig, sondern einfach schön und emotional. Zwei Frauen durchleben buchstäblich ihre Nostalgie für die 1980er Jahre.
  • Nosedive (Staffel 3, Episode 1): In der Zukunft können Menschen sich gegenseitig bewerten. Eine junge Frau wird zu einer Hochzeit eingeladen und wittert die Chance, ihr Ansehen mit dem richtigen Auftritt drastisch verbessern zu können – wenn das mal nicht schiefgeht.
  • Hang the DJ (Staffel 4, Episode 4): Ein fortschrittlicher Algorithmus findet für alle den perfekten Partner. Schöne Liebesgeschichte, mit sehr guter Musik und einem unterwarteten Ende.
  • Metalhead (Staffel 4, Episode 5): Nach dem Zusammenbruch der menschlichen Gesellschaft flieht eine Gruppe Überlebender vor extrem bedrohliche Roboterhunde, die von diesen unheimlichen Boston-Dynamics-Robotern inspiriert wurden.

Interstellar



Interstellar - Der neue Trailer von Christopher Nolan







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Interstellar – Der neue Trailer von Christopher Nolan

Genre: Science-Fiction | Länge: 169 Minuten | Erschienen: 2014 | Regie: Christopher Nolan | Darsteller: Matthew McConaughey, Anne Hathaway, David Gyasi, Wes Bentley

In nicht allzu ferner Zukunft steht die Menschheit kurz vor ihrem Ende, da die Erde durch Klimawandel und Nahrungsmangel unbewohnbar geworden ist. Nachdem die NASA ein neues Wurmloch im Weltall entdeckt, startet sie also einen letzten verzweifelten Versuch, neue Lebensräume in einem anderen Sonnensystem zu entdecken.

Interstellar ist ein ECHTER Sci-Fi-Film. Bei Edge of Tomorrow oder Krieg der Welten könnte man sagen: Oh, das ist ein Actionfilm im Sci-Fi-Setting. Aber bei Interstellar steht wirklich die Science-Fiction im Vordergrund. Als ich den Film 2014 im Kino gesehen habe, war ich überwältigt, weil Regisseur und Autor Christopher Nolan so viele interessante Konzepte wie die Zeitdilatation aufgreift. Interstellar ist einzigartig und jeder sollte ihn gesehen haben, bevor er oder sie stirbt.

Und während ich den Rest dieses Artikels schreibe, muss ich nun den genialen Soundtrack von Hans Zimmer dabei hören.

Pacific Rim



Pacific Rim - Kino-Trailer: Monster vs. Roboter







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Pacific Rim – Kino-Trailer: Monster vs. Roboter

Genre: Action | Länge: 131 Minuten | Erschienen: 2013 | Regie: Guillermo del Toro | Darsteller: Charlie Hunnam, Idris Elba, Rinko Kikuchi, Charlie Day

Es ist mal wieder Zeit für Alien-Invasionen und geballte Action. Außerirdische Riesenmonster, sogenannte Kaiju, kommen durch ein Portal am Grund des Meeres in unsere Welt. Da konventionelle Waffen nicht genug ausrichten, schließt sich Menschheit zusammen und entwickelt riesenhafte Mechs, um den Kaiju den Kampf anzusagen.

Verglichen mit Interstellar ist Pacific Rim natürlich leichte Kost und wurde auch von vielen Kritikern nur müde belächelt.

Dennoch lautet mein Tipp: Wenn ihr gerade Bock auf einen Action-Film mit fetten CGI-Kämpfen habt, schaut euch die ersten fünf Minuten an. Pacific Rim hat eine der besten Eröffnungssequenzen überhaupt: Regisseur Guillermo del Toro verpackt hier geschickt so viele Informationen über die Welt und was bislang geschah, ohne dass es verwirrend oder gehetzt wirkt. Mich hatte er damit jedenfalls direkt am Haken.

The Butterfly Effect

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Genre: Thriller | Länge: 109 Minuten | Erschienen: 2004 | Regie: Eric Bress, Mackye Gruber | Darsteller: Ashton Kutcher, Mleora Walters, Amy Smart, Eric Stoltz

Der Student Evan (Ashton Kutcher) leidet seit seiner Kindheit an Blackouts und kann sich nur noch vage an seine Jugend erinnern, weshalb er ständig ein Tagebuch führen musste. Als er herausfindet, dass er mit dessen Hilfe in die Vergangenheit reisen kann, will er das Leben für sich und seine Freunde verbessern. Seine Zeitreisen haben aber zunehmend negative Auswirkungen auf die Gegenwart.

The Butterfly Effect ist für mich auch knapp 20 Jahre nach seiner Veröffentlichung ein großartiger Thriller – und jedes Wort, dass ich über die unvorhersehbaren und komplex verstrickten Wendungen verliere, könnte zu viel sein. Wenn ihr Spiele wie Life is Strange mögt, solltet ihr dem Film unbedingt eine Chance geben – auch wenn Ashton Kutcher in der Hauptrolle für Viele sicherlich abschreckend wirken könnte.

Hinweis: Leider gibt’s auf Netflix nur die Kinofassung und nicht den Director’s Cut zu sehen, der ein wirklich düsteres Ende hat. Dieses solltet ihr im Anschluss unbedingt auf YouTube nachholen, da es meiner Meinung nach viel besser zum Rest des Films passt.

Neon Genesis Evangelion



Neon Genesis Evangelion - Netflix bringt den Anime-Klassiker zurück







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Neon Genesis Evangelion – Netflix bringt den Anime-Klassiker zurück

Genre: Anime | Länge: 26 Folgen à 25 Minuten | Erschienen: 1995 | Regie: Hideaki Anno

Wie wär’s? Zum Ende nochmal Alien-Invasionen? Denkste – denn in Neon Genesis Evangelion gibt’s keine Aliens. Stattdessen wird die Menschheit von den sogenannten Engeln angegriffen und der 14-jährige Shinji Ikari wird ausgewählt, um die riesenhafte Evangelion-Einheit-01 zu steuern.

Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich vor über 20 Jahren als kleiner Junge im Bett lag und mich durch das nächtliche Fernsehprogramm gezappt habe. Doch statt bei den Sexy Sport Clips auf DSF hängenzubleiben, landete ich bei Arte, wo gelegentlich auch Animeserien gezeigt wurden. So habe ich auch Neon Genesis Evangelion entdeckt.

Auch wenn ich damals nur eine halbe Folge gesehen habe, war ich direkt fasziniert. Lange musste ich warten, bis wir zuhause endlich ein Internet-Flatrate hatten und ich mir endlich alle Folge im Schneckentempo aus zwielichtigen Tauschbörsen herunterladen konnte. Aber das Warten hat sich gelohnt.

In den ersten Folgen könnte man meinen, dass man hier einen typischen postapokalyptischen Mecha-Nonsens serviert bekommt. Aber NGE entwickelt sich zu einem kraftvollen psychologischen Drama voller Verschwörungen und gestörter Charaktere, in denen die wirklich beeindruckenden Kampfszenen letztlich nur noch eine untergeordnete Rolle spielen.

Mein Tipp: Nach dem Ende der Serie unbedingt auch den Film End of Evangelion ansehen! Der hat mir persönlich sehr dabei geholfen, die zum Ende hin ziemlich verwirrende Geschichte besser zu verstehen. Und niemals (!!!) das großartige Intro überspringen!

Ich hätte sicherlich noch zwanzig weitere Sci-Fi-Filme und -Serien nennen können, doch stattdessen seid ihr jetzt gefragt: Welche unserer Empfehlungen kennt ihr schon und würdet ihr ebenfalls empfehlen? Und gibt es Titel, die unbedingt in diese Liste hineingehören? Schreibt es uns doch in die Kommentare!



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